Werd‘ du erst mal 3x7, dann kannst du richtig mitreden

Jetzt darf sie richtig mitreden. Voller Freude und Energie startet die neue Schulleiterin ins Schuljahr und verrät, was sie sich vorgenommen hat.

"Werd‘ du erst mal 3x7, dann kannst du richtig mitreden", diese Aussage kenne ich noch aus der Generation meiner Eltern, denn früher war man erst mit 21 Jahren volljährig.

Warum komme ich jetzt darauf? Es sind tatsächlich 21 Jahre, die ich schon als Lehrerin am BBG tätig bin und anscheinend habe ich dabei auch eine gewisse Art von Volljährigkeit erreicht, denn jetzt darf ich die Chefin sein.

Voller Tatendrang und Freude - so kennen wir Frau Schmidt-Strehlau und so soll es auch weitergehen!

Ich werde nun nicht darüber lamentieren, wie schnell diese 21 Jahre vergangen sind, die natürlich angefüllt waren mit wunderbaren Erfahrungen, Ereignissen, auch mal schwierigen Situationen, die gemeistert werden mussten, Spaß, Lernen, Zusammenarbeit mit tollen Kolleginnen und Kollegen, Eltern und Schülerinnen und Schülern, nein, heute geht es um die Zukunft, um die Schule unter meiner Leitung.

Ganz wichtig ist, ich freue mich auf die neue Aufgabe. Ich möchte an meiner Schule und für meine Schule das im Rahmen meiner Möglichkeiten Beste erreichen.

Das Beste fürs BBG

Was heißt das? Dazu gehört primär guter Unterricht, den wir natürlich schon haben, aber hier kann man immer noch etwas weiterentwickeln, voneinander lernen und strukturell vielleicht noch einige Verbesserungen einführen, so wie wir es gerade mit unseren Trainings versuchen wollen. Daneben liegt mir die Förderung von leistungsstarken Schülerinnen und Schülern am Herzen. Hier passiert auch schon einiges, was wir evtl. intensivieren können. Die Förderung von gesellschaftlichem, politischem aber auch sportlichem Engagement unserer Schülerinnen und Schüler ist von je her ein ganz wichtiges Ziel meiner Arbeit gewesen, hier möchte ich alle Engagierten weiter bestärken und unterstützen.

Gerade in den letzten acht Jahren als stellvertretende Schulleiterin, habe ich Kontakt zu vielen Menschen im Umfeld unserer Schule aufgebaut. Dabei habe ich einige wichtige Erkenntnisse gewonnen und viele wunderbare Menschen kennengelernt, die mich sicher auch zukünftig unterstützen werden, engagierte Eltern, Schülerinnen und Schüler, die mitgestalten wollen, Menschen aus Politik und Verwaltung, die immer ein offenes Ohr haben und Hausmeister, die mitdenken.

Frau Hinz (Schuldezernentin), Baran (Schülersprecher), Herr Schröder (Stellvertreter des Lehrerrates und Frau Swazinna (Elternpflegschaft) beglückwünschten Frau Schmidt-Strehlau) herzlich ... und sich selbst, denn aus Erfahrung wissen Sie, dass die Zusammenarbeit mit der "Neuen" immer sehr fruchtbar ist 


Ich habe vor allem viel gelernt über Möglichkeiten und Grenzen von Schulentwicklung, über das Aushalten von manchmal etwas zu viel Bürokratie, „dann habe ich eben zwei Computer in meinem Büro, wenn man die Daten anders nicht verwalten darf…“ dann schicke ich eben gewünschte Anträge in dreifacher Ausführung ab, wenn’s hilft…

Es ist so: Nicht alles, was man sich vorstellt, kann schnell oder gar spontan umgesetzt werden, ich sag mal nur „Außensportanlagen“ aber mit langem Atem und Beharrlichkeit wird es vielleicht doch etwas. Niemand will der Arbeit an unserer Schule bewusst Steine in den Weg legen will, im Gegenteil, ich bin fast immer auf sehr konstruktive Hilfe und Unterstützung gestoßen, sei es bei der Stadt, bei der Behörde oder bei anderen Partnern.

Vor allem habe ich aber gelernt, gelernt von Kolleginnen und Kollegen anderer Schulformen, da muss ich besonders unser Netzwerk hier im Dortmunder Westen, das aus den Grundschulen, Förderschulen und weiterführenden Schulen im Bezirk besteht, erwähnen, gelernt durch den intensiven Kontakt zum Schulträger, gelernt durch Tipps und Unterstützung aus Arnsberg aber auch gelernt durch konstruktive Vorschläge von Eltern, Schülern und Kollegen.

Voller Tatendrang

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen der anderen Dortmunder Gymnasium, auch da kann ich bestimmt noch viel lernen und von Erfahrungen profitieren.

Meine Vorstellung vom BBG unter meiner Leitung kann ich darin zusammenfassen, dass ich das viele Gute, was uns auszeichnet, was sich nicht zuletzt in hoher Kollegialität und einem wertschätzenden Miteinander aller am Schulleben Beteiligten zeigt, bewahren möchte und bei der individuellen Förderung unserer Schüler weitergehen möchte, dass ich vieles, was bis jetzt noch etwas unorganisiert ist, noch stärker institutionalisieren möchte, dass ich weiterhin auf die enge Zusammenarbeit mit Schülern, Eltern, Stadt und vieler im Umfeld des BBG setze, dazu zählt auch das enge Miteinander mit den beiden anderen Schulen im Schulzentrum. Ich freue mich, wenn ich an „meiner“ Schule die bis jetzt schon erfolgreiche Arbeit fortsetzen kann.

Ihr und sie alle können mich auf diese Worte festnageln, aber vor allem können Sie, könnt ihr zu mir kommen, mit guten Ideen, mit Fragen, mit Vorschlägen aber auch mit Kritik.

Und noch eins ist ganz wichtig, vielleicht sogar das Allerwichtigste. Ich bin ja nicht alleine als Schulleiterin, ich habe ja um mich herum ein tolles Schulleitungsteam, allen voran mit Tim Schulte-Ortbeck als meinem neuen Stellvertreter, wir konnten in der vergangenen Woche schon feststellen, wie gut wir miteinander arbeiten können. Auch Rita Ahlers, Sabine Priewe und Christian Fenner als Stufenkoordinatoren übernehmen wichtige Leitungsaufgaben genau wie Christoph Raguse unser neuer Verwaltungskoordinator, der immer erreichbar ist und konstruktiv mitdenkt, bei allen Fragen rund um Stunden- und Vertretungsplan. Sie ziehen mit mir absolut an einem Strang, wenn es um die Zukunft unserer Schule geht, genau wie die Fachbereichskoordinatoren und alle Kolleginnen und Kollegen. Tja, und deswegen muss ich mich einfach auf die Arbeit freuen: tolles Team, tolle Schule, tolle Schülerinnen und Schüler und Eltern und ganz viel Unterstützung darüber hinaus, was will ich mehr.

Apropos freuen,  ihr und sie könnt euch jetzt auch freuen, ich bin nämlich am Ende meiner Rede angelangt und draußen gibt es Pizza und was zu trinken und noch ganz viel Gelegenheit miteinander ins Gespräch zu kommen…

IMG 3031IMG 3013IMG 3027IMG 3029IMG 3025IMG 3032

IMG 3026IMG 30099IMG 3030IMG 2999

 

 

Behind the sound sorgte zum Einstand für jede Menge "Ohrenschmaus" und gewannen jede Menge neuer Fans